Die Fahrzeugindustrie ist im Wandel

Zum einen lässt die EU ab 2035 keine Fahrzeuge mehr zu, die mit Benzin oder Diesel fahren, zum anderen soll auch das autonome Fahren in naher Zukunft real werden.

Dazu kommt als weiteres wichtiges Thema die Cybersecurity. In der Europäischen Union ist ein Cybersecurity Management System (CSMS) seit Juli 2022 für alle neuentwickelten Fahrzeugtypen und mit Juli 2024 für alle Neufahrzeuge verpflichtend. Für die Fahrzeugentwicklung bedeuten diese Vorschriften, dass in einer sehr frühen Phase das Thema Cybersecurity berücksichtigt werden muss.

So treten ab 7. Juli 2024 in der EU neue Regeln für die Software- und Datensicherheit im Auto in Kraft. Nachdem einige Autohersteller bei einigen ihrer Fahrzeugtypen die Regeln nicht einhalten können, werden diese einfach aus dem Programm genommen. Das prominenteste Opfer ist wohl der VW Up. Aber auch bekannte Gesichter wie der T6.1 , die Porsche Modelle Maca, Cayman und Boxter sind davon betroffen. Ebenfalls eingestellt werden manche Skoda- & Seat Modelle, der Renault Zoe und der zweisitzige Smart von Mercedes Benz. Laut den Konzernen wäre es zu teuer, die Elektronik-Architekturen neu zu entwickeln.

Umgehen kann man die Regelung nur, wenn die Fahrzeuge bis zum 7. Juli 2024 nicht nur produziert und ausgeliefert, sondern auch zugelassen sind. Eine Ausnahme bildet die Reisemobilversion T6.1 California, für die kurzfristig noch Bestellungen angenommen werden, da Reisemobile erst ab dem 1. September von der Regelung betroffen sind. 

Hier kann man gut erkennen, wie schwer es der Industrie fällt, ihre Produkte vor Hackerangriffen zu schützen. Ein Großteil der Autobranche ist zudem noch nicht auf die neue Regelung vorbereitet – und dass, obwohl diese für Neuwagen schon seit 2022 gilt.

Aber diese Herausforderung betrifft nicht nur die Autofirmen! Denn Schwachstellen und Sicherheitslücken können in der gesamten Lieferkette entstehen. Während sich Cyberkriminelle auf dem IT-Spielfeld bestens auskennen, ist IT-Sicherheit für viele Unternehmen im Automotive Bereich weiterhin Neuland. Was dringend behoben werden sollte, denn die nächsten Schritte der Vernetzung, wie „Over the Air“ Updates oder Datenverbindung mit der Infrastruktur (wie Ampeln), stehen bereits an. Und die Sicherheitsregeln werden nicht auf die EU beschränkt bleiben, denn sie stammen aus der UNECE, der UN-Verkehrsorganisation.

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