Von Ransomware bis KI-Risiken
Das Jahr 2025 war für die IT- und Informationssicherheitsbranche erneut ein intensives Kapitel. Die Bedrohungen wurden vielfältiger, Angriffe professioneller – und die Reaktionen darauf erforderten ein Umdenken. Unternehmen, Behörden und Security-Teams haben dabei wichtige Fortschritte gemacht, aber die Herausforderungen bleiben hoch.
In diesem Rückblick zeigen wir die zentralen Entwicklungen, Risiken und vielleicht auch Lehren des letzten Jahres – mit Zahlen und Fakten, die verdeutlichen, wo Unternehmen besonders wachsam sein müssen.
1. Die Bedrohungslage verschärft sich
Immer wieder die gleiche Rede, aber es ist leider so! Eine Cyberattacke-Attacke kann wirklich jeden treffen.
Ein zentrales Merkmal 2025 war die Zunahme professioneller Cyberangriffe:
- Ransomware: 6.330 Vorfälle zwischen Januar und September – ein Anstieg von 47 % gegenüber 2024*.
- DDoS-Angriffe: Botnetze mit kompromittierten IoT-Geräten erzeugten Traffic-Spitzen von über 29 Terabit pro Sekunde**.
- KI-gestützte Angriffe: Automatisierte Phishing-Kampagnen und Deepfakes erschweren die Abgrenzung zwischen legitimen und bösartigen Aktionen.
Fazit
Die Angreifer werden schneller, professioneller und automatisierter. Unternehmen müssen daher ihre Systeme resilient gestalten und Abwehrmechanismen konsequent implementieren.
2. Geopolitik & staatlich geförderte Angriffe
Nicht nur klassische Cyberkriminalität prägte 2025 – auch staatlich motivierte Angriffe nahmen zu:
- Komplexe Malware-Operationen sicherten langfristigen Zugang zu kritischen Infrastrukturen.
- Internationale Spannungen spiegelten sich in Cyberaktivitäten wider.
- NATO-Mitgliedsstaaten führten in Tallinn die bisher größte Simulation eines digitalen Konflikts durch, um hybride Angriffe auf zivile und militärische Systeme zu testen.
Was lernen wir daraus?
Cybersecurity ist längst kein rein technisches Thema, sondern ein strategisches Thema auf staatlicher und unternehmerischer Ebene.
3. Lieferketten, Cloud & Third-Party-Risiken
2025 rückte die Absicherung von Lieferketten und Drittanbietern verstärkt in den Fokus:
- Angreifer nutzten Schwachstellen in Third-Party-Komponenten, um tief in Zielnetzwerke einzudringen.
- Mehrere hochrangige Supply-Chain-Angriffe hatten messbaren Impact auf Unternehmen in Europa (siehe SolarWind Angriff).
- Unternehmen müssen Risiken über das eigene Netzwerk hinaus bewerten und kontrollieren – durch Risikomanagement, Verträge und kontinuierliche Überwachung.
Merksatz
Sicherheit endet nicht am Unternehmensnetzwerk – Schwachstellen bei Partnern können direkt treffen.
4. Menschen & Insider-Threats
Leider schützt bei allem Technik allein auch nicht! Auch 2025 zeigte sich, dass Mitarbeitende die kritische Sicherheitskomponente sind.
- Insider Threats entstehen durch Unachtsamkeit, Fehler oder gezielte Manipulation.
- Awareness-Programme und eine starke Sicherheitskultur erhöhen die Wirksamkeit technischer Maßnahmen erheblich.
5. Regulation & Standards
Gesetzliche Vorgaben rückten weiter in den Fokus:
- Die NIS2-Richtlinie stellte Unternehmen vor neue Anforderungen zu Meldepflichten, Risikomanagement und Sicherheitskontrollen.
- Internationale Konferenzen, wie die escar Europe 2025, ermöglichten den Austausch über Best Practices und neue Standards.
Fazit
Compliance muss proaktiv in Sicherheitsprozesse eingebettet werden, nicht erst reaktiv.
6. KI als Risiko & Chance
KI-Technologien waren 2025 doppelt relevant:
-
Für Angreifer: Automatisierte Phishing-Kampagnen, Deepfakes und Angriffsskripte erschweren die Abgrenzung zwischen legitimen und bösartigen Aktionen.
-
Für die Verteidigung: Security-Teams setzen auf KI-gestützte Lösungen wie DEFENDERBOX, um Alerts effizient zu analysieren, Anomalien zu erkennen und Reaktionen priorisiert auszulösen – so wird Abwehr schneller, präziser und skalierbar.
Key Fact
Start-ups für KI-basierte Cyberabwehr erhielten 2025 Finanzierungen – der Trend zu intelligenten, automatisierten Schutzmechanismen wird weiter wachsen.
Allerdings können fortgeschrittene KI-Modelle selbst neue Risiken erzeugen – ein klares Governance-Modell bleibt Pflicht.
7. Facts für Unternehmen
2025 machte deutlich: Cybersecurity ist ein dynamischer, kontinuierlicher Prozess. Erfolgreiche Unternehmen verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, der Technik, Prozesse und Menschen einbezieht.
Handlungsfelder:
- Resilienz: Systeme und Prozesse müssen Vorfälle überstehen können.
- Ganzheitliches Risikomanagement: Lieferketten, Cloud und Drittanbieter berücksichtigen.
- Awareness & Sicherheitskultur: Mitarbeitende sensibilisieren.
- Compliance: Vorgaben wie NIS2 aktiv in Prozesse einbinden.
- KI & Technologie: Chancen nutzen, Risiken kontrollieren.
8. Ausblick auf 2026
Was bedeutet das alles für 2026? Die Bedrohungen werden noch professioneller und komplexer. Unternehmen müssen heute handeln, nicht nur beobachten:
- Schulungen und praxisnahe Trainings sichern das Wissen im Team.
- Sicherheitskultur und Awareness werden entscheidend, um Social Engineering abzuwehren.
- Tools wie die DEFENDERBOX ermöglichen automatisierte, KI-gestützte Sicherheitsanalysen mit schnellen, priorisierten Reaktionen.
Fazit
Cybersicherheit ist keine IT-Aufgabe mehr – sie ist ein integraler Bestandteil unternehmerischer Verantwortung.
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*: Quelle: Nordstellar
**: Quelle: Tech Radar